11. März 2009

Einfache Mantrameditation

Veröffentlicht in 1 um 06:29 von adelmann

Das ist eine einfache, mühelose und absichtslose Meditation.

Setze Dich gerade hin. Lasse den Atem so fließen, wie er will, ohne ihn zu beeinflussen.

Wiederhole ein Mantra  oder ein Wort wie “Liebe”, “Frieden” oder “Stille”. Synchronisiere dieses Mantra/ dieses Wort mit Deinem Atem: Wiederhole z.B.”Stille” beim Einatmen und “Stille”beim Ausatmen.

Laß dabei alles geschehen, ohne es zu beeinflussen. Es macht nichts, wenn Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen sich überschlagen. Wiederhole einfach AUCH das Mantra, und spüre den Atem. Versuche jedoch zu vermeiden, Dich in das diskursive Denken (Nachdenken) zu verwickeln. Laß alles geschehen. Nach einer Weile wird der Geist von selbst zur Ruhe kommen. Erwarte dies jedoch nicht, sondern akzeptiere, was auch immer passiert.

Lichtmeditation

Veröffentlicht in 1 um 06:28 von adelmann

Stelle eine Kerze im Abstand von 2-5 Metern etwas unterhalb von Augenhöhe vor Dich hin. Öffne die Augen und schaue in die Flamme, ohne mit den Augen zu zwinkern. Es ist gut für die Augen, wenn die Augen dabei feucht werden, oder Tränen kommen. Bleibe entspannt. Wenn die Augen jedoch anfangen zu brennen, oder es irgendwie unangenehm wird, schließe die Augen. Beobachte,was Du jetzt vor Deinem geistigen Auge siehst: Vielleicht ein Nachbild der Flamme, vielleicht verschiedene Farben und Formen, vielleicht nur Dunkelheit. Vielleicht spürst Du auch einfach nur eine sanfte Energie zwischen den Augenbrauen. Akzeptiere alles, ohne etwas konkret zu erwarten. Wenn fremde Gedanken kommen, öffne die Augen wieder und schaue wieder in die Kerzenflamme.

10. März 2009

Klassische Übungen zur Gedankenstille

Veröffentlicht in 1 um 16:43 von adelmann

Ruhen in der Körpermitte Üblicherweise sind wir alle ein bißchen kopflastig. Wir Grübeln über das, was alles noch zu tun ist, warum wir nicht verstanden werden usw. Zusätzlich verlieren wir uns im Tagträumen. Kurzum es herrscht keine Ruhe in unserem Kopf und mancher schöne Eindruck, den wir im Jetzt erleben könnten entgeht uns. Hiergegen hilft eine Übung während der “unnützen” Minuten im Alltag (während des Wartens, Fahrens etc.): Wir versenken unsere Aufmerksamkeit (Bewußtseinsschwerpunkt) in die Körpermitte (Brust oder Bauch), ruhen in uns selbst, sind ruhig, ausgeglichen (hierzu haben wir uns entspannen gelernt) spüren in uns die Energie als Wärme und belebende Kraft strömen. Von dieser Basis aus betrachten wir aufmerksam die Dinge um uns. Vielleicht brechen wir diesen Zustand in der nächsten Minute ab, weil wir voll aktiv sein wollen. Sollte dies sein, dann haben wir jedenfalls für die dynamische Phase Kraft geschöpft und gehen die Dinge souveräner an.

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28. Februar 2009

Achtsamkeitsmeditation

Veröffentlicht in 1 um 19:27 von adelmann

Achtsamkeitsmeditaion

ATEMBETRACHTUNG

Meditation kennt viele Wege und mehrere Prinzipien. Manchmal wird das Wort Meditation für ein vertieftes und erweitertes Bewußtsein verwandt, meistens aber für eine Methode auf dem spirituellen Weg. Die Achtsamkeitsmeditation stellt in ihr Zentrum die Achtsamkeit. Es geht dabei um eine Schulung der Bewußtheit und Achtsamkeit, die zu einem Leben in immer größerer Wachheit, innerer Freiheit und Erfülltheit führen kann. Die Atembetrachtung ist zunächst einmal eine Konzentrationstechnik. Durch sie entstehen neben der Fähigkeit zur Achtsamkeit eine Fähigkeit zu innerer Stille, zur Erkenntnis, zur Steuerung des inneren Erlebens und zur Hingabe.

KONZENTRATION HAT ZWEI ASPEKTE:

1. Die Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo man es möchte und

2. mit der Aufmerksamkeit dort zu verweilen.

Konzentration bedeutet ein Zusammenziehen der Aufmerksamkeit auf einen Punkt, ein

Fokussieren der Aufmerksamkeit, ein Zentrieren der Aufmerksamkeit. Manchmal wird der konzentrierte Geist auch als einspitzig bezeichnet. Dieses Zentrieren der Aufmerksamkeit führt auch zu einem Zentriertsein, in der Mitte sein. Dadurch tritt das Konzentrations- Objekt, auf das man seine Aufmerksamkeit richtet, in den Vordergrund. Alles Andere, Ablenkende und Beunruhigende tritt in den Hintergrund. Der konzentrierte Geist geht im Konzentrations- Objekt auf. Alles andere wird unwichtig. Auf diese Weise findet eine Beruhigung des Denkens und der inneren Prozesse statt. Das Konzentrations-Objekt ist das Meditations- Objekt, das worauf wir die Aufmerksamkeit lenken. Bei der Atembetrachtung ist es der Atem, der beobachtet wird. Andere Meditationsmethoden haben andere Meditations- Objekte, z.B. Worte, die wiederholt werden, wie Mantras. Es können auch Vorstellungsbilder oder Bewegungen wie bei der Gehmeditation sein.

Bei der Atembetrachtung wird der Atem beobachtet, so wie er gerade kommt und geht. Der Atemzug kann flach sein oder tief, schnell oder langsam, unterbrochen oder fließend. Es handelt sich dabei nicht um eine Atemtechnik, sondern um eine Beobachtungstechnik.

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